Über mich – Karl Röske
Erfahrung, Neugier und Respekt vor der Natur
Ich bin Karl Röske, Gründer von TerpVital.
Meine Arbeit bewegt sich seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Pflanzen, Duftstoffen, Kultur und Wirkung. TerpVital ist für mich kein Trendprodukt, sondern die konsequente Weiterentwicklung eines langen Weges – geprägt von Erfahrung, Beobachtung und Verantwortung.
Pflanzen verstehen heißt zuhören
Als Unternehmer und Foodhunter habe ich mich über Jahrzehnte intensiv mit pflanzlichen Rohstoffen, deren Qualität und kultureller Bedeutung beschäftigt. Meine Arbeit führte mich in unterschiedliche Regionen der Welt – dorthin, wo Pflanzen nicht als Produkte, sondern als Teil eines lebendigen Systems verstanden werden.
Im Mittelpunkt stand dabei nie der schnelle Effekt, sondern das Verständnis dafür, wie Pflanzen wirken, wie sie genutzt werden und wo Verantwortung beginnt.
Medizin & Pflanzenwissen
Ein wesentlicher Teil dieses Weges wird von meiner Frau Christina begleitet. Sie kommt aus dem medizinischen Bereich und arbeitete zuletzt in der Neurochirurgie mit Schwerpunkt Schmerztherapie. Ihr beruflicher Hintergrund hat meinen Blick auf den menschlichen Körper, das Nervensystem und die Bedeutung nicht-invasiver Reize entscheidend mitgeprägt.
Neben ihrer medizinischen Expertise verbindet uns die gemeinsame Leidenschaft für Pflanzen und deren wertvolle Inhaltsstoffe. Christina hat über Jahre hinweg eng mit Kräuterfrauen auf Kreta gearbeitet, Pflanzen gesammelt, verarbeitet und traditionelles Wissen dokumentiert. Dabei eignete sie sich ein tiefes Verständnis für Anwendungskontexte, Dosierung und den respektvollen Umgang mit pflanzlichen Ressourcen an.
Diese Verbindung aus moderner Medizin, neurophysiologischem Verständnis und traditioneller Pflanzenkunde fließt heute unmittelbar in die Denkweise hinter TerpVital ein. Nicht als Ersatz für medizinische Behandlung, sondern als bewusste Ergänzung – getragen von Erfahrung, Wissen und Verantwortung.
Interdisziplinär statt isoliert
Mein Weg war immer geprägt von Zusammenarbeit.
Ich habe mit Ethnobiologen, Duftjägern, Destillateuren, Wissenschaftlern und Kulinarikern gearbeitet, um pflanzliche Stoffe aus unterschiedlichen Perspektiven zu verstehen.
Dazu zählen unter anderem Kooperationen mit internationalen Duftjägern und Destillateuren wie Laurent Severak aus Grasse, der unter anderem für die Parfümindustrie arbeitet, sowie der Austausch mit wissenschaftlichen Forschungsgruppen, unter anderem mit Dr. Johannes Meyer, um neurobiologische und sensorische Zusammenhänge besser einordnen zu können.
Im kulinarischen Bereich arbeitete ich über Jahre mit Alfons Schuhbeck zusammen und lieferte Kräuter, Öle und Tees für seine Konzepte.
Wissen beginnt am Ursprung
Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit fand direkt vor Ort statt – bei indigenen Gemeinschaften, die seit Generationen mit Pflanzen leben und arbeiten. Diese Begegnungen haben mein Verständnis von Nachhaltigkeit, Dosierung und Respekt vor natürlichen Ressourcen maßgeblich geprägt.
Nicht als romantische Vorstellung, sondern als gelebte Praxis.
Begegnungen, die unseren Weg geprägt haben
Die Arbeit mit Terpenen und Phytonziden ist für uns mehr als Theorie. Auf unseren Reisen durften wir Menschen treffen, die Pflanzen nicht analysieren, sondern leben – Kräuterfrauen aus Asien und Afrika, deren Wissen aus Beobachtung, Erfahrung und Weitergabe entstanden ist.
Diese Begegnungen haben uns gelehrt, genauer hinzusehen: auf die Pflanze, ihren Duft, ihren Moment. Sie sind Teil unserer Geschichte und fließen bis heute in unsere Arbeit ein – ergänzt durch wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne Qualitätsansprüche.
Lernen von denen, die Pflanzen seit Generationen verstehen
Ein prägender Teil meines Weges war die enge Zusammenarbeit mit Ethnobiologen, Biologen und Menschen, die ihr Wissen direkt aus gelebter Praxis weitergeben.
Dazu zählt unter anderem der Austausch mit Wouter Kampshoff und Laura Kampshoff von Waiking Herbs, die in Ecuador ethnobotanische Rohstoffe sammeln, weltweit vertreiben und sich aktiv dem Schutz natürlicher Lebensräume widmen. Durch ihre Arbeit im Bereich Landkauf und Renaturierung konnte ich wertvolle Einblicke in nachhaltige Pflanzengewinnung, Verantwortung gegenüber Herkunftsregionen und langfristige Ressourcensicherung gewinnen.
Ebenso durfte ich von Huan Tapatuy Andi, Angehöriger des Volkes der Kichwa (Quechua), lernen. Seine Perspektive auf Heilpflanzen, deren Anwendung, Rituale und Duftstoffe vermittelte mir ein tiefes Verständnis dafür, wie Pflanzen traditionell eingesetzt werden – stets eingebettet in Kultur, Respekt und Maß.
Weitere prägende Einblicke erhielt ich durch Ima Fabien, Experte für indigene Kulturen der Waorani. Der Austausch über Pflanzenwissen, Duftprofile, Anwendungskontexte und ökologische Zusammenhänge hat mein Verständnis für die Bedeutung von Dosierung, Achtsamkeit und Kontext maßgeblich geschärft.
Die logische Konsequenz aus Erfahrung
TerpVital ist aus der Erkenntnis entstanden, dass der moderne Umgang mit Duftstoffen neu gedacht werden muss. Weg von pauschaler Aromatherapie, hin zu präziser, bewusster Anwendung.
Was früher als Wellness galt, ist heute durch Neurobiologie und Psychophysiologie differenzierter erklärbar. TerpVital verbindet dieses Wissen mit meiner praktischen Erfahrung aus Pflanzenarbeit, Destillation und Produktentwicklung.
Bewusst. Präzise. Verantwortungsvoll.
TerpVital gibt keine Heilversprechen ab und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Mir ist ein verantwortungsvoller Umgang mit pflanzlichen Duftstoffen wichtiger als schnelle Versprechen.
Ich stehe für Transparenz, wissenschaftliche Einordnung und eine klare Haltung:
Nicht mehr Reiz, sondern gezielte Impulse.
Nicht Masse, sondern Qualität.
Nicht Überforderung, sondern Bewusstsein.
Pflanzen kommunizieren – der Mensch reagiert.
TerpVital ist meine Antwort auf diese Erkenntnis – übersetzt in einen modernen, verantwortungsvollen Alltag.
